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	<title>Unterwegs &#187; Deutsch</title>
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		<title>Up in the air</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 19:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Vater hatte gegen Ende des vorigen Jahres einen runden Geburtstag. Von der Familie hat er eine Ballonfahrt geschenkt bekommen. Dieses Geschenk sollte nun eingelöst werden. Vor etwa zwei Wochen habe ich für den heutigen Tag die Fahrt gebucht. Ich habe mich entschlossen, wenn ich meine Krücken los bin, fahre ich mit. Obwohl, ich habe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://i1.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3566.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1504" alt="" src="http://i1.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3566.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a>Mein Vater hatte gegen Ende des vorigen Jahres einen runden Geburtstag. Von der Familie hat er eine Ballonfahrt geschenkt bekommen. Dieses Geschenk sollte nun eingelöst werden. Vor etwa zwei Wochen habe ich für den heutigen Tag die Fahrt gebucht. Ich habe mich entschlossen, wenn ich meine Krücken los bin, fahre ich mit. Obwohl, ich habe schon ein wenig darüber nachgedacht, ob ich da mitmache (Stichwort: Höhenangst). Aber was kann schon sein? Im schlimmsten Fall sitze ich mit geschlossenen Augen im Korb am Boden.<a href="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3579.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="size-thumbnail wp-image-1505 alignright" alt="" src="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3579.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Ausgangspunkt war eine Wiese vor dem Schloss Schielleiten in der Nähe von Stubenberg am See in der Steiermark. Der vereinbarte Treffpunkt war um sechs Uhr früh. Wie wir später erfahren, ist es auf Grund der Thermik um diese Jahreszeit nur möglich morgens und abends zu fahren. Wir, Mum, Dad und ich sind etwas früher dort und warten. Nach und nach füllt sich der Parkplatz. Kurz vor sechs kommt das erste Fahrzeug, ein Kleinbus mit Anhänger, auf dem sich der Korb und in einem großen Sack der Ballon befinden. Korb und Ballon sind schnell abgeladen. Es sind nun doch eine Menge Personen da, die ebenfalls warten. Ich denke mir: Wir sollen da alle mit? Kurz darauf kommen auch schon fünf weitere Kleinbusse angefahren. Ruck Zuck verteilen sich die Körbe und Ballone auf der Wiese. Mit Ventilatoren werden sie erst mal zum Teil aufgeblasen. Nach wenigen Minuten werden auch schon die Brenner angeworfen. Wir &#8220;checken&#8221; in der Zwischenzeit bei einer mobilen Theke ein und werden auf die einzelnen Ballone aufgeteilt. Mein Dad und ich sind gleich dem ersten Ballon zugeteilt. In jeden Korb passen elf Personen, ein Kapitän und zehn Fahrgäste. Vom Abladen des Ballons bis wir alle im Korb sind vergehen keine 15 Minuten. Und schon geht es los.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3594.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1506" alt="" src="http://i2.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3594.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a>Sanft lösen wir uns vom Boden. Der Ballon ist mit einem dicken Seil noch am Fahrzeug festgemacht. Sobald alles klar ist und wir stabil sind, wird dieses gelöst. Langsam steigen wir ein paar Meter in die Höhe. Die ersten zwei Kilometer fahren wir in geringer Höhe über die Felder und die Baumwipfel eines nahen Waldes. Andreas, unser Kapitän, steuert die Höhe des Ballons durch stoßweises betätigen des Brenners … Pfchch Pfchchchchchch Pfchchchch … . Der Ballon reagiert etwas träge auf das Heizen der Luft. Das heißt, wenn der Brenner betätigt wird, dauert es gute 10 Sekunden, bis der Ballon zu steigen beginnt. Es erfordert sicher einiges an Kenntnis den Ballon in einer regelmäßigen Höhe über den Boden zu steuern und vor allem so vorausschauend einzugreifen, um Hindernissen geplant auszuweichen. Wenige Minuten nach uns starten auch die anderen fünf Ballone und beginnen uns zu folgen.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3632.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1507" alt="" src="http://i2.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3632.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a>Weite Teile der Landschaft sind noch in Frühnebel getaucht. Der Wind treibt uns langsam leicht süd-östlich. Im Ballon herrscht quasi Windstille. Manchmal sind leichte Windstöße zu spüren, aber der Ballon nimmt die Geschwindigkeit schnell an. Andreas beginnt den Brenner voll aufzudrehen. Wir geraten in andere Winde und werden nun nach Norden getrieben. Im Durchschnitt reisen wir mit etwa 25km/h. Wider erwarten macht mir die Höhe nicht viel aus. Es ist beinahe so als würde man im Flugzeug sitzen, nur frei. Das Land wird kleiner und kleiner. Wir steigen auf etwas über 2.400 Meter über Meeresspiegel. Das bedeutet hier ca. 2.100 Meter über Grund. Wir bleiben ein paar Minuten in dieser Region, bevor es wieder abwärts geht und Andreas sich auf die Suche nach einem Landeplatz macht. So einfach ist das aber nicht. Der Ballon ist dem Wind ausgeliefert und läßt sich nur geringst steuern. Wie uns Andreas erzählt dürfen sie überall landen, das ist gesetzlich geregelt. Sie versuchen jedoch in der Nähe von oder auf Straßen zu landen. Damit erstens wenig Flurschaden angerichtet wird, zweitens ist es so viel einfacher den großen Korb und den Ballon wieder zu verladen.</p>
<p>Nach knapp 90 Minuten nähern wir uns wieder dem Boden. Es gibt ständig Kontakt mit dem Bodenpersonal, die uns quasi folgen. Drei der sechs Ballone landen nur unweit voneinander. Wir bewegen uns in geringer Höhe über dem Erdboden, steigen von Zeit zu Zeit leicht, um Stromleitungen oder Schornsteinen auszuweichen und sinken danach wieder. In der Nähe einer Straße werden wir vom Bodenpersonal eingefangen. Wir müssen die Straße überqueren, um auf die gegenüberliegende Wiese zu gelangen. Hier knallt uns beinahe eine Auto in den Korb. Vielleicht dachte die Dame, sie hat Vorfahrt und nicht bedacht, dass so ein Ballon ohne Bremsen unterwegs ist. Oder sie ist, ob des Ungetüms vor ihr, einfach nur erschrocken (ca. 30m Höhe, 7.000 m3 Inhalt und 2.000 m2 Fläche).</p>
<p>Einer der Fahrgäste fragt, seit wann Ballon gefahren wird. Andreas beginnt &#8221; … Gebrüder Montgolfiér, 5. Juni 1783 …&#8221;. Als ich sage: &#8220;Das ist bestimmt das erste was man lernt&#8221;, grinst er. Ich konnte nicht alles verifizieren, was uns Andreas erzählt hat, wahrscheinlich ist manches mit Augenzwinkern zu betrachten. Aber es war eine amüsante Geschichte.</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3636.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1508" alt="" src="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3636.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a>Zu damaliger Zeit gab es große Kamine in den Schlössern. Es wurde beobachtet, dass der Rauch nach oben gezogen wurde. Die ersten Annahmen waren, dass wenn man den Rauch in einen leichten Behälter verpackt, der Behälter steigt. Nach und nach fand man raus, dass es die heiße Luft ist die steigt. Am 4. oder 5. Juni 1783 fand in Versailles die erste Fahrt statt. Nach dem erfolgreichen Start sollte das ganze am 19. Juni 1783 bei einem Riesen Spektakel der Öffentlichkeit vorgeführt werden. König Ludwig XVI, alles was Rang und Name hatte und etwa 130.000 Zuschauer waren vorhanden.</p>
<p>Über das &#8220;Luft-Meer&#8221; (deshalb auch fahren und nicht fliegen) war noch wenig bekannt und man traute der Sache nicht so ganz. Deshalb wurden ein Hammel, eine Ente und ein Hahn in die Lüfte gesendet. Die Fahrt ging ohne Probleme über die Bühne. Angeblich hat sich der Hahn bei der Landung ein Bein gebrochen.</p>
<p>Jetzt stellte sich natürlich die Frage: Wer sollte der erste Mensch sein, der sich in die Lüfte erhebt? Eigentlich stand es dem König zu. Der befragte jedoch seine Berater: die Kirche, Mediziner und Physiker, welche Auswirkungen das Vorhaben auf das persönliche Wohl nach sich ziehen könnte. Die Kirche hat das ganze als Teufels Werk verdammt. Wer auch immer mit einem Ballon in die Höhe steigt, wird hinabfahren und für ewig in der Hölle schmoren. Die Mediziner vermuteten, dass es Lunge und Adern zerreißt und man eines qualvollen Todes stirbt. Auch die Physiker waren sich über den Ausgang nicht einig. Was tun? Zwei Sträflinge sollten als Versuchskaninchen herhalten. Sie wurden vor die Wahl gestellt. Ballon oder Rübe ab. Auch die hatten kein Vertrauen in die neue Technologie und haben das Schafott gewählt. Jean-François Pilâtre de Rozier, ein Physiker dachte sich, wenn es die Tiere ohne sichtbaren Schaden überstanden haben, wird es bei Menschen auch kein Problem geben. Mit ihm stieg auch der Gardeoffizier François d’Arlandes in den Korb. Am 21. November 1783 unternahmen diese beiden Personen die erste bemannte Ballonfahrt. Nach der Landung wurden sie noch an Ort und Stelle in den Adel gehoben. Eine Zeit lang erhielten Ballonfahrer den Adelstitel und Ländereien. Ländereien gibt es heute keine mehr. Aber der Adelstitel wird weiterhin verliehen.<a href="http://i1.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3654.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1501]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1510" alt="" src="http://i1.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3654.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>In einem Gasthaus in Stubenberg findet für uns die Taufe statt. Wir kniend, wird uns vom Kapitän eine Locke angebrannt und mit Sekt gelöscht.<br />
Das heißt, ich bin jetzt Graf. Mein Adelstitel ist: <em>Graf Jürgen, den luftigen Aussichtsturm Himmel erklimmenden Edler zu Schloss Schielleiten</em>. Ich bitte dies bei unserer nächsten Begegnung zu beachten. ;-)</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
<p><a title="Fotos Ballonfahren LR" href="http://baudsch.com/ontheroad/albums/balloon_lr" target="_blank">Album</a> geringere Auflösung/kleinere Bilder</p>
<p><a title="Fotos Ballonfahren HD" href="http://baudsch.com/ontheroad/albums/balloon_hr" target="_blank">Album</a> hohe Auflösung/größere Bilder</p>
<p>Wer möchte kann sich die Route in 3D in Google Earth ansehen. <a title="Balloon GPX" href="http://baudsch.com/ontheroad/files/balloon.gpx">GPX</a> Downloaden, beim Öffnen in Google Earth &#8220;Höhen an Bodenhöhen anpassen&#8221; deaktivieren.</p>
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		<title>Wieder ohne Krücken</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 10:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine erfreuliche Nachricht. Seit gestern bin ich wieder ohne Krücken und Schiene unterwegs. Bin ich froh. Die letzten Tage sind mir schon ziemlich auf die Nerven gegangen. Aber das ist noch kein Grund um Luftsprünge zu machen, abgesehen davon, dass ich dazu noch gar nicht in der Lage bin. :-) Eine Belastung des Beines ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine erfreuliche Nachricht. Seit gestern bin ich wieder ohne Krücken und Schiene unterwegs. Bin ich froh. Die letzten Tage sind mir schon ziemlich auf die Nerven gegangen. Aber das ist noch kein Grund um Luftsprünge zu machen, abgesehen davon, dass ich dazu noch gar nicht in der Lage bin. :-)</p>
<p>Eine Belastung des Beines ist nur sehr bedingt möglich, ich bin ziemlich schwach, und bis ich Kniebeugen machen kann wird es auch noch dauern. Aber ich freue mich dass ich wieder einigermaßen mobil bin.</p>
<p>Der nächste Schritt ist die Physiotherapie anzugehen und die Muskeln wieder aufzubauen und natürlich meine Abreise neu zu organisieren. Mein Ziel ist, dass ich Mitte Juli bis Anfang August starte.</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
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		<title>Woche 4/6 mit Krücken</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 19:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht. Gestern hatte ich endlich den Termin für das MRT. Mein erstes. Da nur das Knie gescannt wurde, musste ich nicht ganz in die Röhre rein. Ich leide nämlich etwas unter Platzangst. Der Vorgang dauert etwa 10 Minuten. Währenddessen kriegt man einen Kopfhörer aufgesetzt, da das Ding ziemlich laut ist. Heute vormittag habe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit vergeht. Gestern hatte ich endlich den Termin für das MRT. Mein erstes. Da nur das Knie gescannt wurde, musste ich nicht ganz in die Röhre rein. Ich leide nämlich etwas unter Platzangst. Der Vorgang dauert etwa 10 Minuten. Währenddessen kriegt man einen Kopfhörer aufgesetzt, da das Ding ziemlich laut ist.<br />
Heute vormittag habe ich im Spital angerufen, um einen Termin für die nächste Kontrolle zu vereinbaren. Mir wurde der nächste Dienstag angeboten. Das zieht sich ganz schön mit den Terminen. Auf meine Frage, ob ich denn nicht schon am Donnerstag oder Freitag kommen kann, wurde mir gesagt, natürlich, aber nur wenn ich viel Zeit zum Warten habe. Hätte ich zwar schon, aber ich bin auch auf jemand angewiesen der mich fährt und da sieht es mit dem &#8220;Zeit haben&#8221; etwas anders aus. Wie auch immer, ich hoffe, dass ich am Dienstag Schiene und Krücken vorzeitig ablegen kann. Meine Versuche das Knie abzubiegen enden bei ca. 45 Grad. Da wird noch einiges an Arbeit auf mich zukommen.<br />
Die Zeit habe ich damit verbracht von allem etwas zu tun. Der Stapel an Zeitschriften ist kleiner geworden, ich habe mit Spanisch lernen begonnen, betreffend Masterarbeit habe ich ein wenig recherchiert und ich arbeite daran meine Musiksammlung zu ordnen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich endlich damit beginnen kann mein Motorrad fertig zu schrauben, meine Dinge einzulagern, mit dem Packen zu beginnen &#8230;</p>
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		<title>Woche 2/6 mit Krücken vorbei</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 19:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte den Blog während meiner Genesungsphase nicht einschlafen lassen. Mittlerweile habe ich 2 Wochen hinter mir. Im Prinzip geht es mir gut. In meinem Knie habe ich fast keine Schmerzen. Ich spüre aber die Auswirkungen der mangelnden Bewegung bzw. der Ruhestellung des rechten Beins. Wenn ich die Muskeln anspanne verkrampft das Bein leicht, von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte den Blog während meiner Genesungsphase nicht einschlafen lassen. Mittlerweile habe ich 2 Wochen hinter mir. Im Prinzip geht es mir gut. In meinem Knie habe ich fast keine Schmerzen. Ich spüre aber die Auswirkungen der mangelnden Bewegung bzw. der Ruhestellung des rechten Beins. Wenn ich die Muskeln anspanne verkrampft das Bein leicht, von der Schine werden Druckstellen sichtbar, das Bein neigt dazu hin und wieder einzuschlafen. Ende letzter Woche hatte ich einen Kontrolltermin im Spital. Der Arzt hat gemeint, es sieht nicht so schlecht aus. Laut Röntgenbild befindet sich der Splitter dort wo er sein soll. Für eine bessere Einschätzung benötige ich aber ein MRT. Dafür habe ich aber erst am 29. April einen Termin erhalten. Bis dahin sollte der Heilungsprozess auch schon ziemlich weit fortgeschritten sein. Vielleicht kann ich doch früher als geplant meine Reise antreten. Meine Unfallversicherung erstattet &#8220;nur&#8221; die Selbstkosten. Schmerzensgeld erhalte ich nicht, weil nichts gebrochen, sondern &#8220;nur&#8221; abgesplittert ist.</p>
<p>Die meiste Zeit verbringe ich im Bett. Ich würde gerne mehr Zeit an meinem Schreibtisch arbeiten, wo ich einen großen Monitor habe. Auf einem Stuhl sitzen ist aber ziemlich unbequem, weil der Oberschenkel dauernd auf der Kante aufliegt was ziemlich unangenehm drückt und hinderlich für die Durchblutung ist. Hier habe ich noch keine gute Lösung gefunden.<br />
Mit dem Laptop, auf einem dieser Gestelle wo man Essen ins Bett serviert, läßt sich aber im Bett relativ komfortabel &#8220;arbeiten&#8221;.<br />
Die Beinschiene geht mir gewaltig auf die Nerven. Vor allem beim Schlafen ist sie unbequem. Auch das rumhüpfen mit den Krücken ist ziemlich anstrengend.<br />
Fad wird mir aber nicht. Es gäbe ein paar große und kleinere Brocken, denen ich mich widmen kann, wie, um die Masterarbeit kümmern, Spanisch lernen, mehr Zeit in den Wertpapiersektor investieren, liegengebliebene Zeitschriften durchblättern, und und und … . Aber meiste Zeit lasse ich mich vom Fernseher unterhalten.<br />
Genug gejammert.<br />
Zumindest läßt das Wetter zu, dass ich draußen sitzen kann.</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
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		<title>Australien Fotos</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 13:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich im Moment sowieso die meiste Zeit nur rumliege, habe ich die Australien Fotos organisiert und die Alben aktualisiert und um ein paar Fotos erweitert. Auch der Pinguin hat sich entschlossen, ein paar Bilder zu veröffentlichen. -&#62; Fotos]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich im Moment sowieso die meiste Zeit nur rumliege, habe ich die Australien Fotos organisiert und die Alben aktualisiert und um ein paar Fotos erweitert. Auch der Pinguin hat sich entschlossen, ein paar Bilder zu veröffentlichen.<br />
-&gt; <a title="Fotos" href="http://baudsch.com/ontheroad/?page_id=37">Fotos</a></p>
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		<title>Statusupdate Bein</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 11:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also, nach dem Anruf vom Arzt wird die Genesung voraussichtilch an die 3 1/2 Monate dauern. Der Arzt hat mein Problem in der Runde besprochen und es wurde entschieden keine Operation durchzuführen. Ich muss jetzt für sechs Wochen die Beinschiene tragen, darf das Bein nicht belasten und sollte die meiste Zeit liegend verbringen und auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Also, nach dem Anruf vom Arzt wird die Genesung voraussichtilch an die 3 1/2 Monate dauern. Der Arzt hat mein Problem in der Runde besprochen und es wurde entschieden keine Operation durchzuführen. Ich muss jetzt für sechs Wochen die Beinschiene tragen, darf das Bein nicht belasten und sollte die meiste Zeit liegend verbringen und auf Krücken durch die Gegend laufen. Jeden Abend muss ich mir eine Thrombosesprizte verabreichen. Nach den sechs Wochen werden zwei Monate Physiotherapie veranschlagt.</p>
<p>Als neuen Start für meine Reise peile ich nun Anfang August an. Die Route wird sich etwas verändern, das muss ich mir aber noch genau überlegen. Vielleicht starte ich dann gleich an der Westküste, um doch noch nach Alaska zu kommen. Aber für die Planung habe ich ja genug Zeit &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sehr schlechte Nachrichten</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 18:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kürze: Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich meine Motorradreise nicht wie geplant antreten kann. Was ist passiert? Ich bin am vorletzten Tag gestürzt und habe mir das Knie verletzt. Nach meiner Ankunft in Österreich bin ich zum Arzt, erst röntgen, dann CT. Der Arzt sagt, mir ist im hinteren Bereich des Knies ein Splitter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze:</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3176.jpg" class="thumb" rel="lightbox[1362]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1440" alt="" src="http://i0.wp.com/baudsch.com/ontheroad/wp-content/uploads/IMG_3176.jpg?resize=140%2C140" data-recalc-dims="1" /></a>Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich meine Motorradreise nicht wie geplant antreten kann. Was ist passiert? Ich bin am vorletzten Tag gestürzt und habe mir das Knie verletzt. Nach meiner Ankunft in Österreich bin ich zum Arzt, erst röntgen, dann CT. Der Arzt sagt, mir ist im hinteren Bereich des Knies ein Splitter abgebrochen. Kommt sehr selten vor. Operation äußerst wahrscheinlich. Dauer der Genesung 2 &#8211; 2 1/2 Monate.</p>
<p>Das heißt nicht, dass ich meine Reise absage. Sie wird bloß verschoben.</p>
<p>Morgen erhalte ich einen Anruf mit mehr Details. Am 9.4 erfolgt dann die Planung der weiteren Prozedur. Ich halte euch am laufenden.</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
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		<title>Zurück nach Sydney und Resümee</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 11:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage sind angebrochen. Nach Sydney sind es nur mehr wenige hundert Kilometer. Wir fahren zunächst weiter den Murray River entlang. Die Gegend ist von Obst, Gemüse und Weinanbau geprägt. Die Vegetation beginnt wieder grüner zu werden. Es ist zu erkennen, dass wir wieder in einem wasserreicheren Umfeld sind. 28.03. Echuca, ebenfalls am Murray [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage sind angebrochen. Nach Sydney sind es nur mehr wenige hundert Kilometer. Wir fahren zunächst weiter den Murray River entlang. Die Gegend ist von Obst, Gemüse und Weinanbau geprägt. Die Vegetation beginnt wieder grüner zu werden. Es ist zu erkennen, dass wir wieder in einem wasserreicheren Umfeld sind.</p>
<p>28.03.<br />
Echuca, ebenfalls am Murray River, hatte einst mal den größten Binnenhafen Australiens. Aber der Ausbau des Straßen und Eisenbahnnetzes führte zum Untergang. Echuca scheint es aber gelungen zu sein, erfolgreich auf Tourismus umzusatteln.</p>
<p>29.03.<br />
Weiter den Murray River entlang Richtung Albury. Albury wird auch als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Sydney und Melbourne genannt, da es auf dem Hume Highway 31 liegt, der Verbindung zwischen beiden Großstädten. In Albury weithin sichtbar auf einem Hügel befindet sich das Albury War Memorial.<br />
Auf dem Weg nach Albure kommen wir in der Nähe von Yarrawonga durch ein Gebiet in dem vor ca. 2 Wochen ein Hurrikan gewütet hat. In den Nachrichten sieht man in der Regel Luftbilder und Ausschnitte von zerstörten Häusern. Wir alle haben solche Bilder schon viele male im Fernsehen gesehen. Diese Bilder können aber selten das Ausmaß der Zerstörung vermitteln. Meist habe ich diese relativ emotionslos angesehen. Der Hurrikan hat sich hier mehrere Kilometer entlang der Straße fortbewegt. Ein Caravan Park wurde zerstört. Die Kraft eines solchen Sturms lässt sich auch anhand der Zerstörung der Bäume erahnen. Große starke alte Bäume entlang der Straßen sehen regelrecht zerfetzt aus.  Es blieben nur die Stämme übrig. Die Baumkronen scheinen wie wie von einem riesigen Tier abgefressen aus.</p>
<p>30.03.<br />
Canberra ist eine sehr weitläufige und grüne Stadt. Fährt man von den Außenbezirken Richtung Zentrum erhält man den Eindruck, die Stadt ist von der Infrastruktur her für mindestens dreimal so viele Personen gedacht als darin wohnen. Canberra ist eine Planstadt und wurde gegründet, als nicht entschieden werden konnte, ob Sydney oder Melbourne die Hauptstadt von Australien werden sollte.</p>
<p>31.03.<br />
Das heutige Ziel sind die Blue Mountains. Vor der Weiterfahrt halten wir bei einem der vielen Parks um noch ein paar Fotos zu schießen. Hier passiert es. Ich möchte wo raufklettern, rutsche ab und falle auf mein Knie. Das Ergebnis, kann im Folgebeitrag nachgelesen werden.<br />
Die Blue Mountains sind etwa 100km östlich von Sydney und deshalb nicht nur für Touristen, sondern auch für die Städter ein beliebtes Ausflugsziel. Berühmt ist hier die Felsformation Three Sisters, drei Felsen, die nach Aborigine Geschichte drei versteinerte Schwestern darstellen.</p>
<p>01.04.<br />
Rückfahrt nach Sydney, Wolfgang und Thomas beim Hostel abliefern, da sie noch vier weitere Tage bleiben, Auto zurückgeben und Heimflug.</p>
<p><strong>Resümee</strong><br />
Es war schön wieder in Australien zu sein. Ich habe alte Plätze besucht und Erinnerungen aufgefrischt und neue Erlebnisse gemacht. Der Tierwelt war ich bei meinen vorigen Besuchen nicht so nah gekommen, wie dieses mal.<br />
Wir drei waren eine gute Partie, es hat, aus meiner Sicht, keine Probleme gegeben. Unterwegs haben wir immer wieder nette Leute kennengelernt, zum Teil mit ihnen gefeiert. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.<br />
Für meinen Geschmack sind wir in dieser &#8220;kurzen&#8221; Zeit etwas zu viel gefahren. Wir haben so um die 8.000km zurückgelegt. Aber es gibt nur wenige andere Möglichkeiten, wenn man auf dem Landweg zum Uluru möchte.<br />
Was das finanzielle anbelangt ist Australien derzeit ein teures Reiseland. Man sollte auf jeden Fall mit 20% teureren Preisen bei Lebensmitteln und Essen rechnen. Die Preise für die Unterkunft habe ich nicht als so teuer empfunden. Hier gibt es aber starke Unterschiede. Beliebte Touristenziele sind sehr teuer, dafür kann man in anderen Gegenden vernünftig auch sehr günstig wohnen. Wir hatten einen Mix aus Jugendherbergen und Motels. Manchmal war es günstiger ein Motel zu nehmen, als in einem Gemeinschaftszimmer in einer Jugendherberge zu übernachten. Bei Alkohol muss mit mindestens den doppelten Preisen, als bei uns gerechnet werden.<br />
Die Reise hatte für mich einen &#8220;aufregenden&#8221; Start und leider einen unglücklichen Ausgang, der meine weiteren Pläne durcheinander gewürfelt hat.<br />
Nichtsdestotrotz eine wunderbare Reise.</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
<p>Fotos habe ich dem Album <a title="Fotos Kings Canyon und zurück" href="http://baudsch.com/ontheroad/albums/kingscanyon_and_back" target="_blank">Kings Canyon und zurück</a> beigefügt.</p>
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		<title>Kings Canyon und zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[22.03. Wir verlassen Uluru und fahren weiter Richtung Kings Canyon. Die Distanz beträgt &#8220;nur&#8221; 300km, ein Spaziergang. Beim Kings Canyon befindet sich nur ein kleines Ressort mit Tankstelle, ein kleiner Shop, Bar und Restaurant, Unterkünfte von Camping Platz bis Luxus. Bei der Buchung für das Hostel ist etwas schief gelaufen und wir sind zu fünft [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>22.03.<br />
Wir verlassen Uluru und fahren weiter Richtung Kings Canyon. Die Distanz beträgt &#8220;nur&#8221; 300km, ein Spaziergang. Beim Kings Canyon befindet sich nur ein kleines Ressort mit Tankstelle, ein kleiner Shop, Bar und Restaurant, Unterkünfte von Camping Platz bis Luxus. Bei der Buchung für das Hostel ist etwas schief gelaufen und wir sind zu fünft in einem Vier-Bett Zimmer. Nach Reklamation erhalten wir ein Upgrade auf die teuren Kabinen. Große Zimmer, große Betten. Der wahre Luxus im Vergleich zu dem was wir bis jetzt manchmal hatten.<br />
Aufgrund der Hitze ist der Kings Canyon Walk gesperrt. Wir schlagen die Zeit im Ressort tot und beschließen am nächsten Morgen zeitig aufzustehen, um den Kings Canyon Walk gehen.</p>
<p>23.03.<br />
Tagwache um 5:30. Wir sind eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang beim, vom Ressort ca. 10km entfernten, Kings Canyon. Es ist noch dunkel aber über dem Horizont wird es langsam hell. Am Beginn geht es ca. 100 bis 150 Meter den Berg hoch, bevor man das Plateau entlang geht und danach wieder hinabsteigt in den &#8220;Garden of Eden&#8221;, einer grünen Oase inmitten des Canyons. Wird dachten, dass wir um diese Zeit die ersten beim Startpunkt sind und über die Absperrung klettern müssen. Weit gefehlt. Die ersten Leute krabbeln bereits auf halber Höhe den Berg hinauf. Da die Gruppen mit Guide unterwegs sind und ständig stoppen, um etwas erzählt zu bekommen, überholen wir sie alle und haben die Ruhe der Oase für ein paar Minuten für uns, bevor die erste Gruppe reinstürmt.</p>
<p>Es gibt nicht viel zu berichten über diese Tage. Die meiste Zeit haben wir im Auto verbracht.<br />
Die nächsten zwei Tage müssen wir vom Zentrum Australiens, die ganze Strecke, die wir ein paar Tage zuvor hochgefahren sind, wieder zurück in den Süden. Coober Pedy, Port Augusta. In Coober Pedy übernachten wir wieder in Radekas Backbackers. Martin, der Inhaber, macht uns fürs Wiederkommen, vielleicht auch, weil uns bei der ersten Übernachtung die Kühlbox gestohlen wurde, einen guten Preis. Auf der Rückfahrt sehen wir viele Geier, die sich an den Känguru Kadavern vollfressen.</p>
<p>&#8220;Verrückte&#8221; habe ich auch schon auf meinen vorigen Reisen auf dem Stuart Highway (der Nord-Süd Verbindung durchs Outback) gesehen. Sei es, dass Leute mit dem Rad, mit einem Moped, zu Fuß oder auf einem Tretroller unterwegs waren. Auf unserer Rückfahrt sind wir einem mit begegnet, der mit dem Einrad unterwegs war. Schien aber ordentlich organisiert gewesen zu sein. Neben ihm jemand mit einem Moped und hinter ihnen ein Begleitfahrzeug.</p>
<p>Port Augusta scheint sich ziemlich rausgeputzt zu haben. Ich hatte es anders, nicht so schön in Erinnerung. Die Uferpromenade entlang sieht es richtig idyllisch aus. Wir schlafen in einem alten Gasthaus. Ich liebe diese alten Gebäude im Kolonial Stil, aus dem 18xx Jahrhundert mit den knarrenden Stiegen und den hohen Räumen. Es gibt Känguruh-Schnitzel zum Abendessen. Schmeckt ausgezeichnet. Beim Kings Canyon habe ich Pizza mit Kamelfleisch gegessen. Kamelfleisch hat mir nicht geschmeckt. Das Fleisch hatte einen neuen ungewöhnlichen Geschmack, der mir nicht gemundet hat. Die Konsistenz des Fleisches möchte ich mit &#8220;körnig&#8221; beschreiben.</p>
<p>25.03.<br />
Am nächsten Tag geht es weiter nach Broken Hill, einer Minenstadt. Weitere 400km mit wenig dazwischen. Die Landschaft ist weiterhin öde, wir befinden uns noch immer im Outback.<br />
In Broken Hill übernachten wir im Palace Hotel. Das Hotel war Teil des Films &#8220;Priscilla, Königin der Wüste&#8221;, ein Travestie Film. Ein großes altes Gebäude mit riesiger Veranda im ersten Stock. Die Decken sind mit Naturbildern ausgemalt. Das Hotel hat seine besten Zeiten bereits hinter sich, aber es hat Charme. Am Abend wird der Film &#8220;Harold und Maude&#8221; im großen Saal des Hotels gezeigt<br />
Auf dem Balkon spricht uns Lesley, eine lustige nette alte Dame, an. Sie hat schon ein, zwei oder vielleicht auch drei Gläschen Wein getrunken, lustig drauf und ist mit zwei Freunden aus New York unterwegs. Sie gibt uns Tips wohin wir fahren sollen und was wir uns ansehen sollten, und macht kräftig Werbung für die Gegend. Irgendwann zwischendrin gesteht sie uns, dass sie bei einem Tourismusverband oder dergleichen arbeitet.<br />
Sie sagt uns, dass wir unbedingt zum Lake Mungo National Park in der Nähe von Mildura fahren sollen.</p>
<p>26.03.<br />
Von Broken Hill weiter nach Mildura. 300km zurück in die &#8220;Zivilisation&#8221;.<br />
Auf Wiedersehen ihr unendlichen Weiten, auf Wiedersehen ihr endlosen geraden Straßen, auf Wiedersehen du rostrote Erde und du karge Gegend. Nach ungefähr 4.200 km in 9 Tagen beschließen wir für zwei Nächte in Mildura zu bleiben. Guter Service hat auch Werbung verdient. Wir übernachten im 7th Street Motel http://www.7thstreetmotelmildura.com.au/. Sehr gute Zimmer, sehr gute Lage, wenige Minuten zu Fuß zum Murray River, wenige Minuten zu Fuß zu Geschäften, Restaurants, Bars. Sehr nette freundliche Betreiber und das alles für einen angemessenen Preis. Stefanos Restaurant http://www.stefano.com.au/ ist auch nur ein paar Minuten entfernt. Stefano ist ein Italiener und dürfte als (Hauben)Koch zu etwas Ruhm gekommen zu sein. Angeschlossen ans Restaurant, oder vielleicht auch umgekehrt, gibt es  die lokale Brauerei mit diversen geschmackvollen Biersorten.</p>
<p>27.03.<br />
Wir folgen dem Rat von Lesley und fahren zum Lake Mungo National Park. Im Lake Mungo wurden viele archäologische Funde gemacht. Darunter etwa 40.000 Jahre alte menschliche Überreste und etwa 60.000 Jahre alte andere fossile Funde. Aufgrund dieser Funde wird angenommen, dass es hier eine dichte dauerhafte Besiedlung durch Aborigines gegeben hat.<br />
Die Distanz beträgt etwa 110km, in eine Richtung. Etwa 20km hinter Mildura endet die geteerte Straße. Es folgt ein Höllenritt über 90km auf einer Schotterpiste, die bestimmt nicht für unser Auto gemacht wurde. Lange Zeit über kommen uns keine anderen Autos entgegen. Natürlich haben wir nur zwei Flaschen Wasser mit und auch nicht kontrolliert, ob wir überhaupt einen Reservereifen im Auto haben.<br />
Der See ist seit langer Zeit ausgetrocknet. Da der Rundweg im Nationalpark noch viel schlimmer ist, als die Schotterpiste dorthin, fahren wir nur die wenigen Kilometer bis zum ersten Aussichtspunkt.<br />
Es erwarten uns Sanddünen, felsige Überreste und ein heißer Wind, der den feinen Sand durch die Luft weht, welcher sich auch in den Atemwegen bemerkbar macht. Eine wahrlich unwirtliche Gegend.</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
<p>Album <a title="Fotos Kings Canyon und zurück" href="http://baudsch.com/ontheroad/albums/kingscanyon_and_back" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Adelaide nach Uluru</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 00:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kommen am So. 17.03. gegen Mittag aus dem Barossa Valley in Adelaide an. Rund um das Zentrum ist ein grüner Gürtel mit riesigen Parks. Die Uhr können wir um 1/2 Stunde zurückstellen. Richtig gelesen, eine halbe Stunde. Beim Einchecken im Hostel gibt uns der YHA Mitarbeiter bekannt wo wir ein Irish Pub finden können [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kommen am So. 17.03. gegen Mittag aus dem Barossa Valley in Adelaide an. Rund um das Zentrum ist ein grüner Gürtel mit riesigen Parks. Die Uhr können wir um 1/2 Stunde zurückstellen. Richtig gelesen, eine halbe Stunde. Beim Einchecken im Hostel gibt uns der YHA Mitarbeiter bekannt wo wir ein Irish Pub finden können (P.J. O&#8217;Briens) und wo am St. Patrick&#8217;s Day mit großer Wahrscheinlichkeit etwas los ist. Das Pub ist etwa 30 Minuten zu Fuß vom Hostel entfernt. Als wir dort gegen vier Uhr nachmittags ankommen ist die Bude bereits gesteckt voll, eine Band spielt und man merkt, der eine oder andere Gast hat bereits früh zu feiern begonnen. Mit einem Glas Whiskey und Bier stürzen wir uns ebenfalls ins Geschehen. Nach kurzer Zeit lernen wir Leute aus der Umgebung von Adelaide kennen. Es folgt ein äußerst netter und feuchtfröhlicher Abend, der bei mir gegen 1 Uhr früh bei Hungry Jacks (Fastfood Restaurantkette) mit einem Burger endet.<br />
Den Montag benötigen wir um auszuschlafen. Ich bin mittlerweile zum dritten Mal in Adelaide aber gesehen habe ich bis jetzt noch nicht viel davon. Dabei hat Adelaide knapp 1,5 Mio Einwohner. Da kann man sicher einiges unternehmen. Vielleicht beim nächsten Mal.</p>
<p>19.03.<br />
Heute steht eine Gewalttour von ca. 850 km auf dem Plan. Das heutige Ziel ist Coober Pedy. Wir fahren bereits früh los. Nach den ersten 300km erreichen wir Port Augusta. Port Augusta liegt am Scheideweg. Von hier kann man in alle Richtungen wegfahren. In den Westen nach Perth, in den Osten nach Sydney, zurück auf den südlichen Teil oder nach Norden Richtung Darwin, geradewegs ins Outback. Von hier nach Coober Pedy sind es noch über 500 km. Auf dieser Strecken liegen nur fünf bis sechs Orte und Raststationen. Wieder tun sich endlose Weiten auf. Die Vegetation ist, wenn auch über viele Kilometer gleich, relativ abwechslungsreich. Anfangs dominieren gelb graue Farmländer mit ihren Gräsern, wie wir sie schon weiter südlich gesehen haben. Schon bald gibt es die rostig-rote Erde mit der Australien verbunden wird. Die Landschaft ist wieder karg und mit vertrockneten mit Bäumen und Sträuchern übersät. Dann fahren wir über weite Strecken durch steinwüstenähnliche Gegenden, die mit etwa kniehohen runden Büschen bedeckt sind. Die Farben ändern sich ständig. Von Gelb zu Grau zu Rot und auch zu Grün.<br />
Wir nähern uns am späten Nachmittag Coober Pedy. Coober Pedy ist eine Opal Abbaustadt, wenn nicht die berühmteste. Auf dem Weg dorthin sind tausende von Hügeln Aushubmaterial zu sehen, die sich wie kleine runde Kegeln in der Gegend verteilen.<br />
Viele der Gebäude und Einrichtungen in Coober Pedy wurden ganz einfach in die Stollen unter der Erde verlegt, um der trockenen Hitze an der Oberfläche zu entkommen. Leider haben die meisten Attraktionen schon geschlossen. Vielleicht bleibt auf dem Rückweg noch etwas Zeit, für einen Zwischenstopp.<br />
In der Jugendherberge Radekars Backpackers, die meisten der Zimmer befinden sich unter der Erde, quatschen wir bei einem Bier ein wenig mit dem Inhaber Martin. Er sieht aus wie ein Original. Ein kleiner knochiger Kerl mit langem weißen Bart. Der grüne Aussie-Hut hat seine besten Zeiten hinter sich, ausgebleicht, abgenutzt und an der Spitze vorne löchrig.</p>
<p>Am nächsten Morgen, 20.03, möchte Martin noch ein Foto vor dem Hostel mit uns machen. &#8220;Damit er nicht nur Asiaten auf der Fotowand hat&#8221;, wie er sagt.<br />
Wir müssen außerdem feststellen, dass irgendjemand unsere Kühltasche samt Inhalt entwendet hat. Schinken, Käse, Bohnen, Thunfisch und ein paar Zutaten wie Chilisoße, Honig und anderes sind weg. Der größte Verlust war der Rest von Thomas 27$ Wein aus dem Barossa Valley. Das Frühstück ist dürftig an diesem Morgen. Bereits der zweite Verlust auf dieser Reise. Mein Navigationsgerät ist kurz nach Melbourne verschwunden, als wir auf einem Campingplatz in einer Hütte übernachtet haben. Wir haben die ganze Hütte auf den Kopf gestellt. Unauffindbar.</p>
<p>Die Fahrt ist, wie gestern ziemlich ermüdend. Kilometer um Kilometer geht es durch die Einöde nur geradeaus. Durch die große Hitze spiegelt sich die Luft am Horizont. Road Trains tauchen in weiter Entfernung als kleine Punkte aus diesen Spiegelungen hervor, als würden sie durch Tore aus einer anderen Dimension in die unsrige kommen, nur um Minuten später an uns vorbei zu donnern. Bei Road Trains handelt es sich um große Trucks die meist mit drei Anhängern durchs Outback fahren und die entlegenen Ortschaften mit dem Nötigen versorgen. Sie können bis zu 55 Meter lang werden. An der Front haben sie einen sogenannten Bull-Bar (Bullenfänger). Diese Trucks stoppen für nichts. Weder für Kängurus, noch für Schafe noch für Kühe. Was in den Weg kommt, wird überfahren. Am Straßenrand sind besonders viele tote Kängurus zu sehen. Selten aber doch sind es auch Kälber oder Kühe, da der Highway durch Farmgebiet geht und oft kein Zaun die Straße abgrenzt.</p>
<p>Gegen 16:00 Uhr erreichen wird Yulara. Wir sind nun im nächsten Bundesstaat, dem Northern Territory und gewinnen wieder eine Stunde an Zeitunterschied. Yulara ist das Ressort beim Uluru (Ayers Rock). Das Ressort ist, wie eine kleine Stadt, mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet. Der Großteil besteht aus Unterkünften der unterschiedlichsten Art. Vom Campingplatz, Hostel bis hin zu vier Sterne Unterkünften. Ressort und Nationalpark Uluru sind getrennt. Vom Ressort zum roten Berg sind es etwa 20km, zu Kata Tjuta, der zweiten Felsformation in dieser Gegend, sind es ca. 50 km.<br />
Die Hitze ist unerträglich. Es hat an die 40 Grad und die Luftfeuchtigkeit beträgt nur 7%. Wasser ist hier das wichtigste Gut. Am Abend fahren wir noch zum Sonnenuntergang Aussichtspunkt.</p>
<p>21.03.<br />
Wie auch die letzten Tage stehen wir, bereits sehr früh auf. Heute schon vor sechs. Schön langsam wird das unangenehm. Schließlich bin ich im Urlaub. Aber durch die großen Distanzen, die wir zurück zu legen haben, wird uns das frühe Aufstehen auch in den nächsten Tagen nicht erspart bleiben.<br />
Es ist noch dunkel als wir beim Frühstück sitzen. In der Ferne begrüßen die Dingos heulend den Morgen. Wir kommen kurz vor sieben Uhr  rechtzeitig beim Sonnenaufgang Aussichtspunkt an. Danach machen wir uns auf, Uluru zu umrunden. Besucht man alle Punkte beträgt die Strecke etwa 12km. Anfangs bewegen wir uns noch auf der Schattenseite. Die Sonne erwischt uns aber schon nach wenigen Kilometern. Bereits am frühen Vormittag knallt sie gleißend auf uns herunter. Manche Wanderwege, so wie der Aufstieg auf den Uluru, sind gesperrt, wenn die Temperatur 36 Grad C übersteigt.<br />
Und dann sind da noch die Fliegen. Sie sind klein und „aggressiv“. Auf der Suche nach ein wenig Flüssigkeit stürzen sie sich zu hunderten auf unsere schwitzenden Körper und schwirren andauernd um uns herum. Besonders unangenehm ist es, wenn sie in Nasenlöcher und Ohren krabbeln. Der Insektenspray hilft so gut wie gar nichts. Viele Besucher haben ein Fliegennetz über dem Kopf. Eine gute Investition. Ich versuche mir die Tiere durch ständiges Wedeln mit einem Ast mit Blättern vom Leib zu halten. Wolfgang wickelt seinen Kopf mit einem weißen Unterhemd ein und Tom vergiftet sich sich mit Insektenspray beinahe selbst.<br />
Wir benötigen ca. 2 1/2 Stunden für die Umrundung. Die Parkleitung empfiehlt, auf Grund der Hitze, Wanderungen bis 11 Uhr vormittags abzuschließen und dann bis zum Abend keine anstrengenden Tätigkeiten zu unternehmen.<br />
Wir verbringen den Nachmittag mit essen, fernsehen, Fotos sortieren und Blog schreiben.</p>
<p>Gegen Abend fahren wir noch mal in den Park zu Kata Tjuta. Die Distanz vom Ressort beträgt über 50 km. Schon aus der Ferne ist die sanfte  Felsformation mit ihren runden Hügeln sichtbar und lässt sich während der Fahrt lange betrachten. Auf gewisse Weise wirkt es so als hätten sie Leben in sich, als hätte sich irgendeine Art von Tier hingelegt um in der Sonne zu dösen …</p>
<p>Danke fürs Lesen, Jürgen.</p>
<p>Album <a title="Fotos Adelaide nach Uluru" href="http://baudsch.com/ontheroad/albums/adelaide_to_uluru/" target="_blank">hier</a>.</p>
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